Europace Hauspreisindex: Immobilienpreiswachstum geht zurück
Stefan Münter, Co-CEO und Vorstand von Europace, Deutschlands größte Transaktionsplattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite
Wohnimmobilienpreise / Europace Hauspreis-Index (EPX)
Immobilienpreiswachstum geht zurück
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wachstum der Immobilienpreise geht deutlich zurück
- Anstieg der Preise bei unter 0,5 Prozent
- Eigentumswohnungen verteuern sich um 0,11 Prozent
Der Europace Hauspreis-Index EPX basiert auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungs-Transaktionsdaten des Europace Finanzierungsmarktplatzes. Über Europace werden mit mehr als 70 Mrd. Euro jährlich über 20 Prozent aller Immobilien- finanzierungen für Privatkunden in Deutschland abgewickelt. Der EPX wurde im Jahr 2005 gemeinsam mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR entwickelt und wird seitdem monatlich erhoben.
Berlin, 22. Juni 2022: Im Mai zeigt der Europace Hauspreisindex seit mehr als einem Jahr nur noch einen geringen Anstieg. Das Wachstum der Immobilienpreise liegt in allen drei Segmenten unter 0,5 Prozentpunkten. Innerhalb der Segmente verzeichnen neue Ein- und Zweifamilienhäuser noch den höchsten Anstieg.
Der Hauspreisindex für Eigentumswohnungen liegt im Mai bei 231,29 Indexpunkten mit einem sehr leichten Wachstum von 0,11 Prozent. Im Vorjahresvergleich liegt die Verteuerung noch bei 11,41 Prozent.
Mit 0,45 Prozent im Vergleich zum Vormonat steigen die Kosten für neue Ein- und Zweifamilienhäuser noch am meisten und erreichen auf 225,38 Indexpunkte. Im Vergleich zu den letzten zwölf Monaten verzeichnet das Segment eine Aufwärtsentwicklung um 13,59 Prozent.
Das Segment Bestandshäuser liegt im Mai bei 217,47 Indexpunkten und kommt auf eine Erhöhung von 0,20 Prozent. Innerhalb der letzten zwölf Monate entwickelten sich die Preise um 13,26 Prozent nach oben.
Der Gesamtindex erhöht sich im Mai um 0,25 Prozent leicht und erlangt 224,71 Indexpunkte. Insgesamt hat sich der Gesamtindex um 12,73 Prozent innerhalb des letzten Jahres angehoben.
"Der Hauspreisindex integriert die Entwicklung der letzten 6 Monate. Dabei wird ersichtlich, dass das starke Wachstum der Immobilienpreise deutlich abgenommen hat. Kurzfristig sehen wir erste Rückgänge. Die Zinsen steigen weiter, die 3 Prozent-Marke ist in vielen Laufzeiten erreicht. Und trotzdem bleibt eines: die hohe Nachfrage nach Wohneigentum," kommentiert Stefan Münter, Co-CEO und Vorstand von Europace, den Hauspreisindex.
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