Robeco: Boom & Bust-Szenario – Notenbanken produzieren Inflation an der falschen Stelle
Lukas Daalder, Chief Investment Officer bei Robeco Investment Solutions
Inflation lässt sich nie ganz vermeiden. Deshalb streben Notenbanken
Obergrenzen an, auch wenn die Preise einmal zurückgehen. Dieser Meinung
ist Lukas Daalder, Chief Investment Officer bei Robeco Investment Solutions.
In seinem Marktkommentar zeigt der Robeco-Experte alternative Sichtweisen
im Hinblick auf eine lockere Geldpolitik, Inflation und Wirtschaftswachstum
auf. Sein Fazit lautet: Die Inflation hat sich an die Finanzmärkte verlagert.
Einige Ökonomen vertreten die Ansicht, dass die Notenbanken angesichts
laufend sinkender Inflationsraten – und der größeren Gefahr einer Deflation
– ihr Zwei-Prozent-Ziel aufgeben oder durch ein niedrigeres ersetzen
sollten. Dem liegt die wachsende Überzeugung zugrunde, dass es durch
die quantitative Lockerung der Geldpolitik nicht gelungen ist, die In-
flation und damit das Wirtschaftswachstum anzufachen. Doch ist auch eine
andere Sicht der Dinge möglich: Die Inflation ist nach wie vor gegeben.
Sie macht sich aber nicht wie früher bei Gütern und Dienstleistungen,
sondern eher bei den Preisen von Vermögenswerten bemerkbar.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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