Robeco Marktkommentar: Zinserhöhung muss Bullenmarkt nicht beenden
Lukas Daalder, Chief Investment Officer Robeco Investment Solutions
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Zinserhöhungen scheinen für die
Wertentwicklung von Aktien gar nicht so schlecht zu sein, wie allgemein
angenommen wird.
Theoretisch gilt eine Zinserhöhung als schlecht für Aktien, weil dadurch
die Kreditkosten für die Unternehmen steigen und die Kaufkraft der Ver-
braucher gemindert wird. In der Theorie ist sie auch für die Anleiheren-
diten nicht gut, weil sich die Effektivverzinsung von Anleihen dadurch
erhöhen und die Anleihekurse, die sich entgegengesetzt dazu bewegen,
fallen würden. Manche Strategen erwarten deshalb nach einer Zinserhöhung
das baldige Ende des Bullenmarktes bei Aktien und Anleihen, der seit
Jahren für hohe Renditen sorgt. Es muss aber nicht unbedingt so kommen,
meint Lukas Daalder, Chief Investment Officer von Robeco Investment
Solutions.
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