Robeco: Keine Deflation im Euroraum und vorerst auch keine breit angelegten Anleihekäufe
Léon Cornelissen, Chefvolkswirt bei Robeco
Die Europäische Zentralbank (EZB) wird ihre stärkste Waffe
einstweilen nicht einsetzen müssen und auf umfassende Anleihekäufe
vermutlich verzichten. Zu dieser Einschätzung gelangt Robeco in
seinem jüngsten Monatsausblick. „Nach der Einführung eines nega-
tiven Einlagenzinses für Geschäftsbanken ließ die EZB zwar die Tür
speziell für Ankäufe von ABS-Papieren offen“, urteilt Chefvolkswirt
Léon Cornelissen. Allerdings erhole sich die europäische Wirtschaft
zusehends. Vorübergehende deflationäre Tendenzen böten daher keinen
Anlass zur Sorge und die Notenbank dürfte auf ein generelles
Quantitative-Easing-Programm letztendlich verzichten. Anlegern
empfiehlt Robeco, die Anlageklassen Aktien und High-Yield-Bonds
zu favorisieren.
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